← Alle Module
Modul

Der Winterdienst,
den Sie belegen können

Wenn im März die Anwaltspost kommt, zählt nur eines: Können Sie für den 14. Januar, 6:20 Uhr, sagen, wer wo mit welchem Streumittel geräumt hat? Die Verkehrssicherungspflicht ist eine Dokumentationspflicht – JP FM erfasst das Protokoll dort, wo der Einsatz passiert, und hängt es an Objekt und Datum.

  • Protokoll mit Uhrzeit, Temperatur und Wetterlage
  • Streumittel, Menge, Fläche und Gerät
  • Winterdienst-Pläne mit festem Turnus
Ein Blick in die Software

Das Protokoll fragt genau das ab, was später gebraucht wird.

Objekt und Datum sind Pflicht. Dazu Uhrzeit, Temperatur in Grad Celsius, Wetterlage, Maßnahme, Streumittel und Menge, Fahrzeug oder Gerät, der bearbeitete Bereich und die ausführende Person. Kein Feld ist dekorativ – jedes einzelne ist eine Frage, die im Streitfall gestellt wird.

Formular „Protokoll erfassen“ im Winterdienst von JP FM mit den Feldern Objekt (Pflichtfeld), Datum (Pflichtfeld), Uhrzeit, Temperatur mit dem Hinweis „Angabe in °C, z. B. -3.5“, Wetterlage als Auswahlliste, Maßnahme als Auswahlliste, Streumittel mit dem Beispiel „Splitt, Auftausalz“, Menge mit dem Beispiel „25 kg“, Fahrzeug/Gerät, Bereich/Fläche mit dem Beispiel „Gehweg, Hofeinfahrt“, „Durchgeführt von“ als Auswahlliste und einem Notizfeld.
Winterdienstprotokoll erfassen in JP FM · Die Beispielangaben in den Feldern stammen aus der Software.
Funktionen

Was das Modul für Sie erledigt

Ein Protokoll je Einsatz

Objekt, Datum, Uhrzeit, Temperatur, Wetterlage, Maßnahme, Streumittel, Menge, Gerät, Fläche und ausführende Person. Genau die Angaben, nach denen ein Gericht fragt.

Temperatur und Wetterlage gehören dazu

Ohne sie ist ein Streuprotokoll nur eine Behauptung. Mit ihnen zeigt es, dass die Maßnahme zur Lage passte – und warum an einem anderen Tag nichts nötig war.

Winterdienst-Pläne mit festem Turnus

Bereitschaft täglich, Streugutkontrolle wöchentlich: Der Serviceplan kennt Objekt, Bereich, Intervall und den nächsten Lauf – und meldet ihn, statt auf die Erinnerung eines Menschen zu warten. Ob dazu automatisch eine Aufgabe entsteht, stellen Sie je Plan ein.

Rufbereitschaft in der Disposition

Wer nachts erreichbar ist, steht im Bereitschaftsplan der Disposition – nicht in einem Gruppenchat, aus dem sich jeder herausliest, was er möchte.

Fläche und Gerät statt „gemacht“

Gehweg, Hofeinfahrt, Zufahrt Tiefgarage – der bearbeitete Bereich wird benannt. Zusammen mit dem eingesetzten Fahrzeug ergibt das eine Aussage, die man prüfen kann.

Alles am Objekt auffindbar

Die Protokolle lassen sich je Objekt filtern. Die Frage „Was haben Sie im Januar an diesem Objekt gemacht?“ ist damit eine Abfrage und keine Suchaktion im Aktenschrank.

So läuft es im Alltag

Von der Wetterlage zum Nachweis

1

Planen

Der Winterdienst-Plan hält Objekt, Bereich und Intervall fest und nennt den nächsten Lauf. Die Rufbereitschaft steht im Dispositionsplan.

2

Ausrücken

Der fällige Lauf steht am Objekt; auf Wunsch legt der Plan dazu die Aufgabe an, die in der Tourenplanung landet.

3

Protokollieren

Vor Ort werden Uhrzeit, Temperatur, Wetterlage, Maßnahme, Streumittel, Menge, Gerät und Fläche erfasst.

4

Belegen

Am Objekt liegen alle Protokolle beieinander – mit Datum, Uhrzeit und ausführender Person, Monate später genauso wie am Folgetag.

Fallbeispiele

Drei Situationen, in denen das Protokoll zählt

Die Feldnamen unten stammen aus dem abgebildeten Formular; die rechtliche Einordnung steht in der genannten Quelle.

Sturz auf dem Gehweg, Anwaltspost im März

Gefragt wird nach einem konkreten Zeitpunkt: Wann wurde geräumt, bei welcher Temperatur, mit welchem Mittel, in welcher Menge, auf welcher Fläche, durch wen. Ein Protokoll, das diese sechs Angaben trägt, ist eine Antwort. Eine Kalendernotiz „Winterdienst“ ist keine.

11Felder je Protokoll
Objekt + DatumPflichtangaben

Feldliste aus dem abgebildeten Formular der laufenden Software.

Der Tag, an dem nichts nötig war

Der schwierigere Nachweis ist der über das Nicht-Ausrücken. Mit erfasster Temperatur und Wetterlage lässt sich zeigen, dass an diesem Morgen keine Glätte vorlag – und dass die Entscheidung eine Entscheidung war und kein Versäumnis.

°CTemperatur je Protokoll
Wetterlageaus fester Liste

Aus dem abgebildeten Formular: Felder „Temperatur“ (Angabe in °C) und „Wetterlage“.

Die Abrechnung des Streumittels

Wer Streumittel nach Verbrauch abrechnet, braucht die Menge je Einsatz und Objekt – nicht die Jahressumme aus dem Lager. Das Protokoll hält beides fest: Mittel und Menge, am richtigen Objekt.

kg je EinsatzStreumittel und Menge
je Objektauswertbar

Aus dem abgebildeten Formular: Felder „Streumittel“ und „Menge“ (Beispiel „25 kg“).

Vorher / Nachher

Das Fahrtenbuch im Handschuhfach

So wird Winterdienst in den meisten Betrieben dokumentiert – und so sieht es mit JP FM aus.

Vorher

Zettel, Excel-Liste, Sprachnachricht

Geräumt wird zuverlässig. Aufgeschrieben wird, wenn nach dem Einsatz noch Zeit bleibt.

  • Der Zettel liegt im Fahrzeug. Er wird nass, er wird abends nicht abgetippt, und im Frühjahr ist er nicht mehr auffindbar.
  • „Bin durch, alles gestreut“ per Sprachnachricht. Die Nachricht nennt kein Objekt, keine Uhrzeit, keine Temperatur und keine Menge – und sie verschwindet aus dem Verlauf.
  • Die Excel-Liste wird nachträglich gefüllt. Wer am Sonntagabend fünf Einsätze aus dem Gedächtnis einträgt, produziert eine Aufstellung, deren Entstehungszeit niemand belegen kann.
  • Der Tag ohne Einsatz fehlt komplett. Dokumentiert wird nur, was gemacht wurde. Warum an einem Morgen nichts nötig war, steht nirgends – genau das wird aber gefragt.
Mit JP FM

Ein Protokoll je Einsatz, am Objekt, mit Wetterlage

Erfasst wird dort, wo der Einsatz stattfindet – mit den Angaben, die später gebraucht werden.

  • Uhrzeit und Temperatur stehen im Protokoll. Nicht „Januar“, sondern 6:20 Uhr bei −3,5 °C. Das ist der Unterschied zwischen einer Erinnerung und einem Nachweis.
  • Streumittel, Menge und Fläche werden benannt. Splitt oder Auftausalz, 25 kg, Gehweg und Hofeinfahrt – prüfbare Angaben statt „gemacht“.
  • Der Plan erzeugt die Einsätze. Bereitschaft täglich, Streugutkontrolle wöchentlich: Der Turnus steht am Objekt, nicht im Kopf des Vorarbeiters.
  • Alles liegt am Objekt. Kommt Post, filtern Sie auf das Objekt und den Zeitraum – statt Fahrzeuge, Postfächer und Chats zu durchsuchen.

Beleg: Der Screenshot oben stammt aus der laufenden Software. Alle genannten Felder sind dort unverändert zu sehen.

Klartext

Was das Modul kann – und was ausdrücklich nicht

Damit die Erwartung an das Modul zur Wirklichkeit passt.

Kein Rechtsgutachten

Was Sie räumen müssen, ab wann und wie oft, ergibt sich aus Satzung, Vertrag und Rechtsprechung – nicht aus einer Software. JP FM hält fest, was Sie getan haben; ob es ausreichte, entscheidet es nicht.

Kein automatischer Einsatzauslöser

Das Wettermodul warnt bei Frost, Schnee, Sturm und Starkregen – ausrücken lässt es niemanden. Die Entscheidung trifft die Disposition, und das ist so gewollt.

Keine rückwirkende Sperre

Ein Protokoll lässt sich auch später erfassen; die Software behauptet nicht, es sei zwingend zur Einsatzzeit entstanden. Nachvollziehbar ist, wann es angelegt wurde.

Überzeugen Sie sich selbst – mit Ihren eigenen Abläufen.

Sehen Sie JP FM live an Ihren eigenen Abläufen – in einer kostenlosen, unverbindlichen Demo. Danach richten wir Ihren Betrieb gemeinsam ein.

Kostenlose Demo · geführtes Onboarding · Support auf Deutsch