← Alle Module
Modul

Ist am Dach
etwas passiert?

Nach jedem Sturm dieselbe Frage – und bisher zwei Antworten: ein Gerüst bestellen oder abwarten, bis es durch die Decke tropft. Eine Drohne beantwortet sie in zwanzig Minuten. Der Wert liegt aber nicht im Bild, sondern im Vergleich: dieselbe Stelle vorher und nachher, nebeneinander.

  • Referenzflug bei Vertragsbeginn, Vergleichsflug nach dem Sturm
  • Zustimmung und Geozonen-Nachweis in der Akte
  • Befund schlägt die Software vor, freigeben tut ein Mensch
Ein Blick in die Software

Warum hier kein Screenshot steht

Hier steht noch kein Screenshot – mit Absicht. Das Modul setzt eine Drohne und gepflegte Missionsakten voraus. In unserer öffentlichen Demo ist es deshalb abgeschaltet und enthält keine Bilder, die etwas zeigen würden. Wir zeigen an dieser Stelle lieber nichts als ein nachgebautes Bild. In der Demo führen wir Ihnen das Modul live vor.

Funktionen

Was das Modul für Sie erledigt

Die Missionsakte je Objekt

Fester Startpunkt, Wegpunkte und Fotopunkte mit Reihenfolge, Bereich, Höhe, Blickrichtung und Kameraneigung. Dieselbe Mission liefert Jahr für Jahr dieselben Aufnahmen – das ist die Voraussetzung für jeden Vergleich.

Zwei Nachweise, ohne die nichts fliegt

Die Zustimmung des Eigentümers zum Überflug und die geprüften Geozonen der Objektadresse gehören in die Akte. Fehlt einer von beiden, bleibt die Mission im Entwurf – das erzwingt der Server, nicht eine Checkliste.

Referenz- und Vergleichsflug

Bei Vertragsbeginn wird der Referenzflug geflogen. Nach dem Unwetter fliegt dieselbe Mission dieselben Aufnahmen – und der Referenzflug bleibt von jeder Löschfrist ausgenommen.

Erst rechnen, dann beschreiben

Ein Vorfilter vergleicht die Bildpaare kachelweise mit Helligkeitsausgleich und markiert das Auffällige. Nur diese Ausschnitte werden beschrieben – zugeschnitten, ohne Aufnahmeort und Aufnahmezeit im Bild.

Fliegen und Freigeben sind getrennt

Wer vor Ort die Drohne startet, ist selten die Person, die einen Schadensbefund gegenüber dem Kunden verantwortet. Das Modul trennt beide Rechte ausdrücklich.

Die Sturmwarnung stößt an

Aus einer Unwetterwarnung entsteht wahlweise ein Vorschlag oder direkt ein Einsatz mit Aufgabe – fällig einen Tag später. Am Sturmtag selbst wird nicht geflogen: Ein nasses Dach täuscht Schäden vor.

So läuft es im Alltag

Vom Sturm zum belastbaren Befund

1

Mission einrichten

Fotopunkte festlegen, Zustimmung hochladen, Geozonen prüfen und dokumentieren. Erst dann gibt die Software die Mission frei.

2

Referenzflug

Der Ausgangszustand wird bei Vertragsbeginn aufgenommen und in der Akte festgehalten.

3

Nach dem Unwetter

Dieselbe Mission wird geflogen. Die Bilder werden hochgeladen und nach Aufnahmereihenfolge den Fotopunkten zugeordnet.

4

Vergleichen und entscheiden

Der Vorfilter markiert auffällige Paare, die Beschreibung ordnet sie ein, ein Mensch bestätigt oder verwirft – und gibt den Bericht frei.

5

Bericht übergeben

Der freigegebene Bericht steht dem Kunden im Portal zur Verfügung; ein erkannter Schaden zieht die Reparatur als Auftrag nach sich.

Fallbeispiele

Drei Gründe, warum daraus ein Geschäftsfeld wird

Die Angaben unten stammen aus dem Produktcode und dem Luftrecht – keine erfundenen Kundenzahlen.

Zwei Bilder überzeugen, ein Bild nicht

Ein Foto eines Daches sagt einem Verwalter wenig. Dieselbe Stelle vor und nach dem Sturm zeigt jedem, was sich verändert hat. Deshalb ist der Referenzflug bei Vertragsbeginn der eigentliche Kern – nicht der Flug nach dem Sturm.

Referenzflugvon Löschfristen ausgenommen
je Fotopunktgleiche Höhe und Blickrichtung

Aus dem Produktcode: Referenzflüge sind vom Aufbewahrungslauf ausgenommen; Fotopunkte tragen Höhe, Blickrichtung und Neigung.

Der Nachweis, den das Luftrecht verlangt

Ein Überflug braucht die ausdrückliche Zustimmung des Eigentümers und eine geprüfte Geozone. Wer das im Ordner führt, findet es im Zweifel nicht. In der Missionsakte ist es Bedingung für die Freigabe – nicht Anhang.

2Pflichtnachweise je Mission
§ 21hLuftVO

Aus dem Produktcode und § 21h Abs. 3 LuftVO: Zustimmung des Eigentümers und dokumentierte Geozonenprüfung.

Einmalcheck oder Monitoring-Pauschale

Der Check lässt sich einzeln verkaufen oder als Pauschale in den Objektbetreuungsvertrag nehmen – abgerechnet über dieselbe Vertrags- und Rechnungskette wie alles andere. Jeder erkannte Schaden zieht zusätzlich die Reparatur nach sich.

über den Vertragabgerechnet
PortalBericht für den Kunden

Aus dem Produktcode: Abrechnung über die bestehende Vertrags- und Rechnungskette; Portalsicht auf freigegebene Berichte.

Vorher / Nachher

Fernglas, Handyfoto und ein Angebot fürs Gerüst

So wird ein Dach nach dem Sturm heute geprüft – und so sieht es mit JP FM aus.

Vorher

Vom Boden aus, im Zweifel gar nicht

Was man von unten sieht, wird fotografiert. Der Rest bleibt offen, bis es irgendwo tropft.

  • Es gibt kein Vorher. Ohne Aufnahme aus der Zeit vor dem Sturm lässt sich nicht sagen, ob die lose Pfanne neu ist – die Diskussion mit der Versicherung beginnt bei null.
  • Das Handyfoto liegt in der Galerie. Ohne Objekt, ohne Datum, ohne Fotopunkt. Für einen Vergleich im nächsten Jahr ist es wertlos.
  • Ein Gerüst kostet mehr als der Schaden. Also wird abgewartet. Aus einer losen Pfanne wird ein Feuchteschaden, aus dem Feuchteschaden eine Sanierung.
  • Die Zustimmung fehlt oder ist unauffindbar. Wer trotzdem fliegt, riskiert ein Bußgeld – und die Aufnahmen taugen im Streitfall nichts.
Mit JP FM

Dieselbe Mission, zwei Zeitpunkte, ein Befund

Die Akte hält Nachweise, Fotopunkte und Bilder zusammen – und der Vergleich macht die Veränderung sichtbar.

  • Das Vorher liegt vor. Der Referenzflug bei Vertragsbeginn ist die Grundlage jedes späteren Vergleichs – und wird von keiner Löschfrist erfasst.
  • Jedes Bild hat seinen Punkt. Bereich, Höhe, Blickrichtung und Neigung stehen in der Mission. Zwei Aufnahmen desselben Punktes sind vergleichbar.
  • Zwanzig Minuten statt Gerüst. Der Flug ersetzt nicht das Gutachten, aber er beantwortet die Frage, ob überhaupt jemand aufs Dach muss.
  • Zustimmung und Geozone sind Bedingung. Ohne beide gibt die Software die Mission nicht frei – der Nachweis liegt damit dort, wo die Bilder liegen.

Beleg: Diese Seite zeigt keinen Screenshot, weil das Modul in der öffentlichen Demo abgeschaltet ist. In der Demo führen wir es Ihnen an einer eingerichteten Instanz vor.

Klartext

Was das Modul kann – und was ausdrücklich nicht

Bei Drohnen wird viel versprochen. Hier steht, was das Modul tatsächlich tut.

Es steuert keine Drohne

Geflogen wird mit der Software des Herstellers. Das Modul verwaltet die Akte, die Bilder und den Befund – es startet nichts und fliegt nichts.

Es ersetzt kein Gutachten

Berichte sind Zustandsdokumentation und Schadenshinweis. „Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“ ist eine geschützte Bezeichnung, und wir führen sie nicht.

Es entscheidet nicht

Der Vergleich liefert einen Vorschlag. Bestätigen oder verwerfen und die Freigabe gegenüber dem Kunden macht immer ein Mensch – und nur, wer das Recht dazu hat.

Es fliegt nicht autonom

Der Betrieb läuft in der offenen Kategorie A2 mit einem Fernpiloten vor Ort in Sichtweite. Automatische Wegpunktflüge sind dort erlaubt, autonome Flüge ohne Eingriffsmöglichkeit nicht.

Ohne RTK ist der Vergleich Handarbeit

Ohne zentimetergenaue Positionierung weichen wiederholte Aufnahmen um Meter ab. Dann ist die manuelle Auswertung die ehrliche Einstellung – und die Software lässt genau das zu.

Bildauswertung nur mit Freigabe

Die maschinelle Beschreibung der auffälligen Ausschnitte ist ab Werk aus und muss je Funktion einzeln freigegeben werden. Übertragen werden nur zugeschnittene Ausschnitte des Vertragsobjekts – ohne Aufnahmeort und Aufnahmezeit im Bild.

Überzeugen Sie sich selbst – mit Ihren eigenen Abläufen.

Sehen Sie JP FM live an Ihren eigenen Abläufen – in einer kostenlosen, unverbindlichen Demo. Danach richten wir Ihren Betrieb gemeinsam ein.

Kostenlose Demo · geführtes Onboarding · Support auf Deutsch